Idyllisches Südengland

Mitte Juli 2016 brachen wir mit dem Auto für eine Woche nach Süd- England auf. Nach der Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover bezogen wir unsere erste Unterkunft in Folkestone. Nächsten Morgen fuhren wir in Richtung Bristol/ Cornwall mit dem Ziel Bath. In Bath angekommen, machten wir einen Rundgang durch die Stadt vorbei an der Abteikirche Bath. Unsere Unterkunft bezogen wir im Oval Hous (B&B) bei einem sehr netten älteren Ehepaar. Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Ziel Barnstaple. Auf der Strecke dort hin, legten wir einen Zwischenstopp in Wells ein, wo die schöne St. Andrew’s Cathedral zu besichtigen ist. Hier gibt es auch die Bishop’s Palace (Schloss/Ruine) zu besichtigen, welche wir uns im Anschluss angeshen haben. Als nächstes Zwischenziel peilten wir Bidefort an, hier fuhren wir Richtung Westküste, da Bidefort direkt am Bristolkanla liegt. Angekommen in Bidefort, erkundeten wir die Steilküste und nahmen danach die Route in unserer nächsten Unterkunft „The Round House“ in der Nähe von Barnstaple. Wir bezogen die Unterkunft um unser Gepäck los zu werden und machten noch einen Abstecher nach Castle HILL. Dieses Anwesen hat einen sehr schönen Garten mit einer Burgruine ganz oben auf dem Berg mit Blick auf des unten liegende sehr schöne Haupthaus. Castle Hill ist eine wunderbare Touristenattraktion in North Devon. Nach unserer Übernachtung in The Round House, ging es weiter in Richtung Helston bzw. Lizard Point, welches die südlichste Spitze Englands ist. Während dieser Fahrt machten wir Halt in Clovelly, einem kleinen Fischerdorf, welches über einen 800 Meter langer Weg mit Kopfsteinpflaster und einigen Stufen in Richtung Hafen bzw. Meer erreichbar ist. Um diese Dorf zu besuchen, muss man Eintritt zahlen. Die Eintrittsgelder, werden dazu verwendet, diesen Ort zu erhalten. Nach dem Stopp in Clovelly, fuhren wir weiter nach Tintagel um Tintagel Castle zu besichtigen. Diese Burgruine wird mit der Sage des mythischen Königs Artus in Verbindung gebracht. Auf dem Rückweg zum Parkplatz, kamen wir an der St Materiana's Church vorbei. Dieser Kirche ist im späten 11 Jahrhundert erbaut worden und ist sehr gut erhalten. Nach dem Mittag ging es weiter nach Helston bzw. Tregadjack Farmhouse Skyburriowe Lane. Da wir noch genügend Zeit hatten, durchfuhren wir Helston mit dem Ziel Lizard Point. Lizard Point ist die südlichste Spitze Englands, dort gibt es wie fast überall Steilküste und ein tollen Blick aufs Meer. Den zweiten Tag in Tregadjack Farmhouse Skyburriowe Lane, fuhren wir nach Land‘s End. Auch hier hat man einen super Blick aufs Meer und wenn man Glück hat, kann man Robben vor der Küste beobachten. Dieses Glück hatten wir aber nicht. Von Land‘s End fuhren wir in Richtung Norden, nach St. Ives. Dort angekommen, bummelten wir durch den Hafen bzw. an der Strandpromenade entlang. Da es sehr überlaufen war, hielten wir uns aber nicht sehr lange auf und nahmen unser nächstes Ziel „Penzance“ in Visier. In Penzance bummelten wir durch die Stadt und versorgten uns am Nachmittag mit Fish and Chips. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Torquay. Auf der Fahrt dorthin, machten wir einen Abstecher nach Polperro, einem kleinen Fischerdorf, welches auch nur zu Fuß von einem zentralen Parkplatz erreichbar ist. Da es sehr früh am Morgen war, hatten wir mit noch wenigen Touristen zu kämpfen und man konnte sich den Ort in aller Ruhe ansehen. Gegen Mittag fuhren wir zu unserem Zielort „Torquay“ der sich auch die Englische Rivera nennt, da man das Gefühl hat, als wäre man am Mittelmeer. Die Stadt besitzt einen großen Jachthafen und eine tolle Strandpromenade mit Kaffees und Bars. Hier ließen wir den Tag bei kühlen Getränken ausklingen. Die letzte Station unserer Rundreise war Bournemouth. Während der Hinreise nach Bournemouth, legten wir in Durdle Door Dorset einen Stopp ein und stiegen von der Steilküste hinab zum Strand bzw. zur natürlichen Felsbrücke, welches das Wahrzeichen Durdle Doors ist. Nach einer kleinen Pause, fuhren wir zu unserer letzten Station, Kingston Lacy. Es liegt fünf Kilometer nordwestlich von Wimborne und ist bekannt durch seinen schönen Garten und sein schönes Herrenhaus, welches berühmt wegen seiner reichen Kunstsammlung ist. Wir bewunderten den schönen Garten mit seiner Vielfalt an Pflanzen und seiner Weitläufigkeit. Am späten Nachmittag ging es ins Hotel nach Bournemouth und am nächsten Morgen nach dem Frühstück, traten wir die Heimreise in Richtung Dover zur Fähre an. Uns gefiel diese Reise so gut, dass wir überlegen, in naher Zukunft vielleicht eine Autorundreise durch Schottland zu machen.